Werkstatt unter Wasser

Fotos nach dem ersten „Entwässern“:

In der vergangenen Woche hatten wir einen Unwetterschaden in der Werkstatt.

Ein etwa 12×3 Meter langer Bereich der Werkstatt war betroffen. Wir haben etwa 60-80 Liter Wasser zusammen gekehrt und mit Eimern raus geschafft. Wahrscheinlich hat sich etwa das doppelte in einer Art Sturzbach in die Werkstatt ergossen.

Wasser lief aus einem PC, zwei Bildschirmen, einer Tastatur, zwei Druckern, einem Gravurplotter mehreren Steckdosen, eine Waage, ein Tablet und einem Heizlüfter. Die Hauptsicherung der Werkstatt war angesprungen, daher zunächst kein Strom, bis alle Geräte vom Netz genommen waren. Nachdem die Sachen trockengelegt und bis Samstag getrocknet waren, blieb es glücklicherweise bei einem Komplettschaden an drei Geräten (Heizlüfter, Waage, Tastatur).

Mehrere Arbeitsplatten und Regale sind aufgequollen ein Schubladenschrank komplett zerstört. Einzig die beiden schweren Eichentische, die noch aus der Produktion meines Vaters stammen, haben nahezu unbeschadet überlebt, allerdings stehen ihre Füße noch im Wasser.

Leider handelt es sich bei dem betroffenen Bereich um den Ort, an dem wir Aufträge sortieren und auch Unterlagen/Kartons für den Versand vorbereiten. Es betraf so z.B. auch ausgedruckte Bauanleitungen für die anstehenden Projekte und ein paar Kundenprojekte, die dank schon vorhandener Latexschicht keinen Schaden genommen haben, aber zur Sicherheit erst einmal durchtrocknen müssen. Dazu eine Ablage mit aktuellen Rechnungen und Unterlagen für Steuer/Finanzamt, die nun umständlich neu beschafft werden müssen.

Ein Stapel Bildbände wurde durchgeweicht.

Büromaterial für etwa 100 Euro (Druckerpapier, Pappen, Stifte, Blöcke etc.) konnten wir entsorgen.

Ein Karton mit Vorlagen abgeschlossener Kundenprojekte war betroffen.

Das Trockenlegen, sortieren, entsorgen, aufräumen,Bestandsaufnahme (Versicherung), wiederbeschaffung oder neues Ausdrucken von Unterlagen etc. hat mehrere Tage gedauert.

Da wir die Werkstatt angemietet haben, sind wir jetzt gespannt wie die Versicherung unseres Vermieters damit umgeht. Und wie es insgesamt weiter geht, da dies nicht der erste Fall dieser Art ist.

About the author: RicSattler